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Ein Bier muss kalt sein, wenn es die Kehle runter fließt, das steht außer Frage. Jeder kennt das Gefühl, wenn der zuvor gekühlte Inhalt langsam immer wärmer wird und Kondenswasser vom Bierglas abperlt. Mit unserem gefrorenen Bierkrug ist der erfrischende Genuss einer gekühlten Gerstensaftschorle bis zum letzten Schluck garantiert. Dies liegt daran, dass die Wände des gefrorenen Bierkrugs mit einem durchsichtigen Gel befüllt sind. Sobald dieses gefriert, wird es hart und hat die gleiche Funktion wie ein kleines Eisfach. Welt der Wunder hat den gefrorenen Bierkrug bereits für Sie getestet.
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Wenn das mal keine gute idee ist,kühl pats im humpen Hammer geilw,ein kühles Bier,beim grillen.Fehlt nur noch reichlich Sonne und es gibt kein besser urlaubs gefühl. Viel spass allen beim feiern
(Am 07.04.13 gepostet)
Wussten Sie, dass Sie auch von alkoholfreiem Bier betrunken werden können? Oder dass die Körpertemperatur beim Trinken sinkt? Obwohl Alkohol uns Menschen schon viele tausend Jahre begleitet, gibt es immer noch vieles, was wir nicht wissen, über das berauschende Getränk.
Das Lieblingsgetränk Vieler: ein kühles Bier. Bild: Pixelio.de, Niko-Korte
Tim hat bereits seit viertes Bier intus. In fröhlicher Runde bechern er und seine Freunde, was das Zeug hält. Alle lachen, die Stimmung ist gut. "Ich fühle mich auf jeden Fall nicht mehr nüchtern", sagt Tim. Was er nicht weiß: Während seine Freunde tatsächlich Alkohol tranken, bekam er nur alkoholfreies Bier. Allein der Glaube, wirklich etwas zu trinken, versetzte ihn bereits in einen rauschähnlichen Zustand.
Dass Alkohol wie ein Placebo funktionieren kann, belegen gleich mehrere Studien. Zwar nimmt weder die körperliche Leistungsfähigkeit, noch ist der Alkohol im Blut nachweisbar - doch die Versuchspersonen gaben stets an, sich berauscht zu fühlen. Dies zeigt: Wir wissen immer noch wenig über die Wirkung von Bier, Wein & Co. - und das, obwohl bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit die berauschende Wirkung vergorener Beeren kannten. Was etwa ist dran an Alltagsweisheiten - etwa dass Frauen weniger "vertragen" als Männer? Oder dass ein Schnäpschen nach dem Essen gut für die Verdauung ist? Welt der Wunder geht den Geheimnissen rund um den Alkohol auf den Grund.
Alkohol wird in den Zellen der Leber abgebaut – durch das Enzym ADH. Wissenschaftler der Uni Mannheim fanden heraus, dass Frauen tatsächlich weniger Alkohol vertragen als Männer. Denn Frauen verfügen in der Leber über weniger ADH-Enzyme und können deshalb in derselben Zeit weniger Alkohol abbauen als Männer. Außerdem enthält ihr Körper im Verhältnis mehr Fett und weniger Wasser. Da Alkohol aber wasserlöslich ist, kann er sich nur mit dem Wasseranteil vermischen. Deshalb wird mit derselben Menge Alkohol bei Frauen eine höhere Konzentration im Blut erreicht als bei Männern – sie sind schneller betrunken.
Studien zeigen zudem, dass Frauen, wenn sie ihre Tage haben, noch weniger Alkohol vertragen als sonst. Denn der wechselnde Hormonspiegel beeinträchtigt auch die Funktion der Leberzellen.
Wem nach einem fettigen Essen unwohl ist, dem hilft ein Schnäpschen - das fördert die Verdauung, so lautet jedenfalls die landläufige Meinung. Ob Alkohol tatsächlich Auswirkungen auf die Magenentleerung und die Verdauung hat, hat der Gastroenterologe Dr. Franke untersucht. Er arbeitet als Forscher am Institut für Biomedizinische Alkoholforschung in Mannheim. Mittels Ultraschall warf Franke einen Blick in den Magen einer Versuchsperson. Der Proband musste vor der Untersuchung eine reichhaltige Mahlzeit und danach vierzig Milliliter Kräuterschnaps zu sich nehmen. Alle zehn Minuten wurde die Versuchsperson mit dem Ultraschall untersucht, um zu sehen, wie schnell das Essen den Magen verlässt. Das Ergebnis bei dem Probanden: Der Alkohol hatte keinen Einfluss auf die Magenentleerung. Die Verdauung dauerte ebenfalls zwei Stunden. Das Schnaps die Verdauung unterstützt, ist also ein Mythos.
Durch fettiges Essen oder Öle gelangt Alkohol nicht so schnell in den Dünndarm, wo er ins Blut aufgenommen wird, sondern wird schon im Magen abgebaut. Und hier - in der Magenschleimhaut - befindet sich bereits das alkoholzersetzende Enzym ADH. Eine Portion Pommes oder eine deftige Bratwurst können also tatsächlich den Rausch verzögern.
Kommt der so genannte Bierbauch wirklich vom Bier? Fest steht: Vermehrten Heißhunger nach dem Genuss des Gerstensaftes konnten Forscher nicht feststellen. Am Essen liegt die Fettzunahme also nicht. Allerdings: Nur ein Glas Bier enthält schon 100 Kilokalorien. Fünf bis sieben Bier am Abend haben also die gleiche Energie wie eine komplette Mahlzeit.
Alkohol gelangt vor allem über den Magen-Darm-Trakt ins Blut, aber auch über die Mundschleimhaut. Dort verteilt er sich angeblich durch das Saugen am Strohhalm besser und soll schneller und stärker wirken. Doch stimmt das wirklich? Welt der Wunder hat dazu ein Zwillingspärchen im Dienste der Wissenschaft trinken lassen. Diana und Sandra sind gleich groß, gleich schwer und hatten zuvor das Gleiche gegessen. Diana trank Wodka-Lemon aus dem Glas, Sandra mit dem Strohhalm. Eineinhalb Stunden und fünf Wodka-Lemmon später zeigte der Alkohol bei beiden Zwillingen Wirkung. Doch wer war betrunkener? Das Ergebnis: Sandra hatte 0,69 Promille, Diana 0,71 - obwohl Diana aus dem Glas getrunken hatte und sie dadurch eigentlich weniger Alkohol im Blut gehabt haben müsste. Dass der Strohhalm also schneller betrunken macht ist nichts anderes als ein modernes Märchen.
Wissenschaftlich ist nicht zu belegen, dass sich die Verträglichkeit durch die Reihenfolge der Alkoholika verändert. Letztlich verantwortlich für die Wirkung des Alkohols ist vor allem die Menge. Bei Frauen gelten zehn bis zwölf Gramm Alkohol noch als gesundheitsfördernd, bei Männern das Doppelte. Wird dieser Wert nur geringfügig überschritten, tritt die schädigende Wirkung ein.
Nein. Im Gegenteil. Alkohol hat eine gefäßerweiternde Wirkung. Diese sorgt dafür, dass der Körper besser durchblutet wird, was wir bei Kälte als angenehmen, wärmenden Effekt empfinden. Allerdings werden gleichzeitig wichtige Organe schlechter mit Blut versorgt und zusätzliche Körperwärme über die Haut abgegeben. Es gilt die Faustformel, dass pro fünfzig Gramm Alkohol, was ungefähr einer halben Flasche Wein entspricht, die Körpertemperatur um ein halbes Grad sinkt.
Alkohol ist ein Nervengift und bewirkt tatsächlich das Absterben von Gehirnzellen. Wie viele genau bei übermäßigem Alkoholkonsum Schaden nehmen, ist unklar. Schätzungen gehen von bis 30.000 abgestorbenen Zellen je Vollrausch aus. Angesichts der Gesamtmenge an Nervenzellen von ungefähr 100 Milliarden, die jeder Mensch hat, fällt der eine oder andere Rausch nicht ins Gewicht. Allerdings kann Alkohol nachhaltig die Funktion einzelner Nervenzellen beeinträchtigen.
Alkohol schränkt die Wahrnehmung ein und betäubt - und macht damit müde. Viele Schlafmittel setzen an ähnlichen Rezeptoren an. Tatsächlich aber ist Alkohol einer der größten Schlafstörer. Während des Schlafs belastet er das Nervensystem und die Organe, da diese mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt sind. Die wichtigste Schlafphase, der REM-Schlaf, wird dadurch unterdrückt. Das Ergebnis sind deutlich weniger erholsame Nachtstunden.
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