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Welt der Wunder DVD - Katastrophen der Luft- und Raumfahrt

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Kurzübersicht

Was passierte bei Hindenburg und Challenger
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Welt der Wunder DVD - Katastrophen der Luft- und Raumfahrt

  • Welt der Wunder DVD - Katastrophen der Luft- und Raumfahrt
Beschreibung

Der Fall der Hindenburg

Er war die Sensation des weltweiten Luftverkehrs: der Zeppelin LZ 129, genannt „Hindenburg“. Das größte jemals gebaute Luftschiff legte von März 1936 bis Mai 1937 über 330.000 Kilometer zurück. Dann die Katastrophe: Am 6. Mai 1937 explodierte bei der Landung in Lakehurst, im US-Bundesstaat New Jersey, das Wasserstoffgemisch der Gastanks und 36 Menschen fanden den Tod. Wie ist es zu dem Unglück gekommen?

Das Challenger-Drama

28. Januar 1986: 73 Sekunden nach dem Start explodiert das Space-Shuttle Challenger mit sieben Besatzungsmitgliedern an Bord. Millionen Menschen verfolgen live wie die Raumfähre in 15 Kilometern Höhe auseinander bricht. Die Tragödie stürzt die amerikanische Raumfahrt in eine tiefe Krise. Welt der Wunder enthüllt: Die Katastrophe hätte vermieden werden können.

Details
  • Bonusmaterial: 
    • Terror über den Wolken – Der Lockerbie-Anschlag
    • Riskante Manöver – Wie Tiefflüge sicherer werden 
  • Laufzeit: ca. 77 Minuten 
  • Sprache: Deutsch
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Hintergrundwissen

Air Force One - Die fliegende Festung

Bild: Pixelio.de, Georg Haberecht

Auch der neue US-Präsident Barack Obama nimmt sie bereits eifrig in Anspruch: die "Air Force One". Das aufwändigste Passagierflugzeug, das je gebaut wurde, bietet jeden Komfort und ist gegen Angriffe bestens geschützt.

Rund 750 Millionen Dollar betrugen die Baukosten der "Air Force One", die Ausstattung umfasst 400 Kilometer Kabel, 70 Ledersessel, einen Operationssaal und 85 Telefone, mit denen der US-Präsident selbst mit Shuttle-Astronauten im Weltraum oder U-Boot-Besatzungen tief im Meer telefonieren kann. Die komplette Bord-Elektronik ist gegen elektromagnetische Störungen gesichert. Sie funktioniert sogar noch nach einer atomaren Explosion. Selbst wärmegesteuerte Raketen haben keine Chance.

Im Jahr 1939 wird ein Postfrachtflieger zum Passagierflugzeug umgerüstet, das US-Präsident Franklin D. Roosevelt während des Zweiten Weltkriegs für seine Dienstreisen benutzt. Fünf Jahre später lässt sich Roosevelt die erste offizielle Präsidentenmaschine bauen: eine Douglas C-54 "Skymaster". Die viermotorige Propellermaschine erhält den Spitznamen "heilige Kuh".

Kennedy und die "Air Force One"

Der Begriff "Air Force One" fällt 1961 zum ersten Mal, als Präsident John F. Kennedy mit dem Propeller-Transporter Douglas VC-118 auf Dienstreise geht. Im September 1961 weiht Kennedy die erste offizielle "Air Force One" ein, eine Lockheed C-118. Ein Jahr später steigt er auf eine Boeing 707 um. 1963 tritt Kennedy in dieser Boeing seine letzte Reise an: Nachdem er dem Attentat in Dallas zum Opfer gefallen ist, wird seine Leiche in der "Air Force One" nach Washington überführt. Noch während dieses Flugs wird Vizepräsident Lyndon B. Johnson an Bord als Nachfolger vereidigt. Das aktuelle Modell, die Boeing 747 VC 25-A, wurde 1990 von George Bush auf seiner ersten offiziellen Auslandsreise in Betrieb genommen.

Es gibt die "Air Force One" gleich zwei Mal

Streng genommen gibt es nicht die eine, einzige, einzigartige "Air Force One". Denn erstens wird jedes Flugzeug der US-Luftwaffe, das der amerikanische Präsident betritt, automatisch zur "Air Force One". Zweitens existiert von dem Jumbo-Jet eine exakte Kopie im selben Hangar. Hintergrund: Der Präsident soll immer eine Ausweichmöglichkeit haben. Außerdem kann die zweite Maschine im Gefahrenfall als Double dienen, um zum Beispiel Terroristen zu täuschen.

Die "Air Force One" wird nicht umsonst als fliegendes Weißes Haus bezeichnet. Eine leicht verkleinerte Nachbildung des berühmten Oval Office wurde in die Maschine eingebaut - inklusive Teakholz-Schreibtisch, Ledersessel und US-Flagge. Dazu stehen im Konferenzraum Dia- und Filmprojektoren sowie ausfahrbare Wandlandkarten zur Verfügung. Auf drei Etagen steht für den mächtigsten Mann der Welt alles bereit, was er zum Regieren und Wohlfühlen braucht.

2.000 Mahlzeiten für 100 Passagiere

Mit einer Länge von 70 Metern, einer Breite von bis zu über sechs Metern und einer Fläche von rund 400 Quadratmetern bietet allein das Hauptdeck so viel Platz wie zwei Einfamilienhäuser. Und wie ein ganzes Haus ist der Super-Flieger auch eingerichtet. Die Kapazität der Bordküche schlägt jede Großkantine, qualitativ aber auch jedes Edel-Restaurant. Die Kühltruhen fassen Zutaten für 2.000 Mahlzeiten. Zehn Flugbegleiter können bis zu 100 Menüs gleichzeitig zubereiten.

High-Tech-Kommunikationszentrale

Die "Air Force One" ist mit der sichersten und modernsten Telefonanlage der Welt ausgestattet. 85 Telefone befinden sich an Bord - ein Drittel davon ist abhörsicher. Mit diesen Spezialtelefonen kann der Präsident selbst aus der Luft jeden erreichen: die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ebenso wie den U-Boot-Kommandanten im sibirischen Teil des Pazifiks. Zusätzlich verfügt die Bordtechnik über ein Kodier- und Dekodiersystem für geheime Nachrichten.

Das sicherste Flugzeug der Welt

Die "Air Force One" ist gegen elektromagnetische Strahlung gesichert und kann deshalb sogar eine nahe Nuklear-Explosion unbeschadet überstehen. Zudem ist das Flugzeug mit den modernsten Abwehrsystemen ausgerüstet: Im Falle eines Luftangriffs schaltet die "Air Force One" auf Autopilot und fliegt selbstständig Ausweichmanöver. Gerät die Präsidentenmaschine zum Beispiel ins Visier einer wärmegesteuerten Rakete, lösen spezielle Sensoren den Abwurf von Brandfackeln aus: Sie dienen als neues Ziel und lenken die Rakete von der Maschine ab.

Luftbetankung wie ein Kampfjet

Der Clou: Selbst zum Betanken muss der Flieger nicht landen. Als einziger Jumbo der Welt kann die US-Präsidentenmaschine wie ein Kampfjet in der Luft aufgetankt werden - und das mit bis zu 200.000 Litern Treibstoff. Normalerweise hat die "Air Force One" eine Reichweite von 12.000 Kilometern. Doch dank Luftbetankung kann die Maschine bis zu einer Woche ununterbrochen in der Luft bleiben.

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