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Welt der Wunder DVD - Wiege des Wissens - Wissenschaft und Technik im Mittelalter

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Kurzübersicht

Das Wissen des Islams und die Weisheit der Ninja
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Welt der Wunder DVD - Wiege des Wissens - Wissenschaft und Technik im Mittelalter

  • Welt der Wunder DVD - Wiege des Wissens - Wissenschaft und Technik im Mittelalter
Beschreibung

Das geheime Wissen des Islam

Uhren, Tresorschlösser und Abwassersysteme zählten im 12. und 13. Jahrhundert zu den zahlreichen technischen und medizinischen Errungenschaften der Muslime. Diese wissenschaftliche Überlegenheit schürte den Neid der Christen. Die Kirche stahl die Aufzeichnungen über Erfindungen, um diese Jahrhunderte später als Leistungen der Christen auszugeben. Werden Sie Zeuge des ersten Falls von „Wissenschaftsspionage“ und „Datenklau“.

Die Ninja - Japans weise Schattenkrieger

Ninja galten dank ihrer außerordentlichen Kampfkunst und Körperbeherrschung als unbesiegbar. Was steckt wirklich hinter dem Ninja-Mythos? Konnten die Krieger aus Fernost tatsächlich fliegen, übers Wasser laufen und sich unsichtbar machen? Erfahren Sie alles über die Herkunft der japanischen Spionagekrieger, ihre Ausbildung, Waffen, Technologien und Fähigkeiten.

Details
  • Bonusmaterial:
    • Making of: „Das geheime Wissen des Islams“
    • Kung Fu: Die Geheimnisse einer Kampfkunst
  • Laufzeit: ca. 95 Minuten
  • Sprache: Deutsch
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Hintergrundwissen

Medizin im Mittelalter - Die zehn bizarrsten Heilmethoden

Bild: Pixelio.de, Siegbert Pinger

Während des gesamten Mittelalters lag die Verpflegung kranker Menschen überwiegend in der Hand religiöser Ordensgemeinschaften. Die Mönche und Nonnen schöpften ihr medizinisches Wissen aus den Überlieferungen des klassischen Altertums und wandten Praktiken wie den Aderlass oder den Einlauf beinahe willkürlich an. So manche Methode lässt heutige Mediziner nur noch den Kopf schütteln. In Zeiten der Pest zum Beispiel wusste man noch nicht, dass Krankheiten durch Keime, etwa durch unsteriles medizinisches Besteck, übertragen werden. Deshalb endete auch manch ein Arztbesuch mit einer tödlichen Infektion...

Anatomie: mangelhaft

Im oberen Bild ist deutlich zu erkennen, wie mangelhaft das Wissen um den eigenen Körper im Mittelalter war. Medizin damals war eine Mischung aus überliefertem und häufig veraltetem Wissen, Scharlatanerie, Aberglaube und praktischen Erfahrungen. Kirchliche Dogmen verhinderten eine Obduktion Verstorbener, oft sogar Operationen, so dass eine ernsthafte Forschung nicht betrieben werden konnte.

Die vier Säfte des Körpers

Die Ärzte im Mittelalter gingen davon aus, dass die Gesundheit eines Menschen von der Balance seiner vier Körpersäfte abhängig war: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle regelten in ihren Augen nicht nur den Stoffwechsel, sondern waren auch für den Gemütszustand einer Person zuständig. Mit dem Aderlass sollte das Gleichgewicht der Säfte wieder hergestellt werden.

Einlauf und Aderlass

Eine medizinische Untersuchung im Mittelalter war oft eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Neben dem weit verbreiteten Aderlass war der Einlauf ein beliebtes Mittel, um Gifte aus dem Körper zu treiben. Zeitweise war es sogar üblich, dem Körper nach allzu üppigen Mahlzeiten durch einen Aderlass zu entlasten.

Besuch beim Zahnarzt

Hatte man im Mittelalter einen faulen Zahn, musste dieser natürlich gezogen werden. Wie im Bild zu erkennen ist, erinnerten die Utensilien des Arztes jedoch eher an Folterinstrumente. Nicht einmal eine Narkose erhielten die Patienten bei dieser Tortur.

Heilung aus dem Himmel

Im Mittelalter waren die Geistlichen davon überzeugt, dass viele Krankheiten durch eine sündhafte Lebensführung hervorgerufen würden. Lasterhafte Menschen würden von Gott bestraft - etwa indem er ihnen den "Schwarzen Tod", die Pest, sandte. Geheilt werden konnte man nur, wenn man Gott um Vergebung bat und seine Sünden bereute.

Amputation ohne Narkose

Dieses Bild zeigt, wie Kaiser Friedrich dem Dritten im Jahre 1493 ein Fuß amputiert wurde. Bei diesem schmerzhaften Verfahren hielten mindestens vier Männer den Patienten fest, während der Arzt ihm mit einer oft unsterilen Säge das betroffene Körperteil abtrennte. Eine Desinfektion der Wunde nach der Operation war nicht üblich, wodurch es fast immer zu tödlich endenden Infektionen kam.

OP gelungen - Patient blind!

Auch am Auge führten die selbsternannten Ärzte damals Operationen durch. Den Grauen Star, eine Trübung der Augenlinse, entfernten sie mit einem scharfen Messer. Dazu schnitten sie dabei die dunkle Stelle einfach heraus. Die Folge für den Patienten war nicht selten der Verlust des Augenlichts.

Quacksalber und Scharlatane

Heilkräuter hatten eine große Bedeutung für die Behandlung von Kranken. Im Das Bild zeigt, wie ein Arzt eine Mischung aus Kräutern auf Pestkranken verteilt. Kräuter wie Myrrhe oder Salbei waren zwar heilsam, allerdings bewirkten sie lediglich auf den Körper verstreut rein gar nichts.

Gesegnet gegen die Pest

Die Pest galt im Mittelalter als Strafe Gottes. Mit einer Segnung und der Vergebung der Sünden versuchten Priester vergeblich, die Kranken zu heilen. Da die Pest durch eine Tröpfcheninfektion übertragen wird, erkrankten viele Geistliche, die die Kranken etwa durch Handauflegen segneten, selbst daran.

Hygiene: Fehlanzeige!

Aufgrund der fürchterlichen hygienischen Zustände rund um die Krankenbetten konnte eine kleine Schnittwunde bereits zu einer tödlichen Infektion führen. Krankenhäuser, wie man sie heute kennt, gab es im Mittelalter nicht. Sporadisch wurden, besonders nach Schlachten, Lazarette errichtet, die sich zu regelrechten Keimherde entwickelten.

Instrumente des Grauens

Peniskatheter, Klistier, Skalpell und Knochensäge waren übliche Utensilien bei der Behandlung von Kranken. Hämorrhoiden wurden mit glühenden Eisen einfach weggebrannt. Bei Syphilis wurde dem Kranken ein Katheter in den Penis geführt. Mit einem Klistier wurden Heilsalben in den Körper der Erkrankten geführt und der Aderlass galt als Allzweckwaffe bei der Behandlung von Krankheiten.

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